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WordPress Themes erstellen und bearbeiten – Tutorial.



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Vorbereitung

Dieser Guide zur individuellen Theme-Bearbeitung zeigt einen großen Teil meines Wissens zur WordPress-Theme Bearbeitung. Ich informiere über die Basis WordPress Funktionalitäten, weiter gebe eine Reihe an Tipps und Tricks wie ich es schnell und effektiv, schaffe ein WordPress Theme zu bearbeiten. Die Vorgehensweisen sind hier natürlich nur ein Vorschlag. Sicherlich gibt es noch andere Vorgehensweisen. Gerne bin ich natürlich offen für bessere Vorschläge.

Theme installieren

Zur Installation eines Themes sind mir drei Möglichkeiten bekannt:

    1. Installation über die WordPress Theme Such Funktion
      Klickt man im Backend auf “Design” -> “Themes” -> “Themes installieren” kommt man in eine Art Filterbereich. Hier kann man Themes nach Farben, Typen, Breite oder Funktion filtern, oder gezielt nach dem Namen eines Templates suchen. Man klickt auf die entsprechenden Checkboxen und klickt nun auf “Themes finden”. Es werden dem Filter passende Themes angezeigt. Durch den Klick auf “Jetzt installieren” wird das Theme automatisch installiert. Nun muss im folgenden Bildschirm das Theme nur noch aktiviert werden und das Theme ist im FrontEnd zu sehen. Vorteil ist hier klar die einfache Installation. Zwar ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Templates wahnsinnig groß, jedoch gibt es vielleicht bestimmte Themes die hier nicht gelistet sind. 
    2. Installation eines gezipten Themes
      Hat man ein zuvor heruntergeladenes Theme im Zip-Format vorliegen, so ist WordPress in der Lage eine Zip Datei hochzuladen, und diese auf dem Server zu entpacken. Dazu wählt man wieder im Backend “Design” -> “Themes” -> “Themes installieren” -> “Hochladen”. Hier wählt man die Theme Zip Datei aus und folgt der Installationsprozedur. Am Ende ist das Theme wieder zu aktivieren.
    3. Upload der Template Files via FTP
      wp-content Ordner auf dem WebserverFür Entwickler sollte dies die gängige Methode sein. Diese ist zwar für Anfänger die schwierigste, dafür kann man mit dieser Methode Dateien sehr einfach bearbeiten. Wir brauchen diese Methode auch im späteren Verlauf dieses Tutorials noch:
      Dazu loggt man sich mit einem FTP-Programm auf dem Server der Website ein. Wie das geht, kann man hier nachlesen. Auf dem Server geht man in den entsprechenden root-Ordner der WordPress Website (z.B. htdocs/bob/). Dort sieht man einige Dateien sowie die Ordner /wp-admin/, /wp-content/ und /wp-include/. Folgt hier dem Ordner wp-content/themes. I.d.R. sieht man hier die default templates twentyten, twentyeleven und twentytwelve. Ladet in denOrdner /wp-content/ euer Template. Auf dem Server sollte dann der Template-Order, wie auf dem Bild rechts, zu sehen sein. Zuletzt muss auch hier wieder das Template im Backend unter “Design” -> “Themes” aktiviert werden.

WordPress Einstellen

Unterschiedliche Bedienung der Themes

Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass für WordPress nie ein “Schema F” zur Template-Bedienung gibt. Unterschiedliche Templates haben unterschiedliche Menüfunktionen. Je nachdem wie diese programmiert sind. Hier zwei Beispiele:

Theme 1 Theme 2
theme1 theme2
Dieses Theme verfügt über ein eigenes Panel unter dem Menüpunkt Design. Einstellbar sind neben Farben auch Navigation und Layout der Website Dieses Theme hat ebenfalls ein einen Admin-Bereich. Allerdings ist dieser nicht im “Design” Bereich angelegt und verfügt auch nicht über Layout-Funktionalitäten

Ich habe die Erfahrung gemacht dass gekaufte Themes oft mehr Grundfunktionen bieten. Da man jedoch meistens erst richtig in das Backend schauen kann nachdem das Theme gekauft wurde, kauft man oftmals immer die “Katze im Sack“. Daher kann es unter Umständen sinnvoll sein sich erst einmal mit einem relativ schlichten Template zu versuchen. Schlichte Templates haben meist eine sehr viel einfacher zu verstehende Programmierung.

WP: Menüfunktion

Seit WordPress 3.0 verfügt WordPress über eine sehr gelungene und einfach zu bedienende Menüfunktion ähnlich wie Joomla eine solche besitzt. Wie diese einzustellen sind, erklärt Sandra Messer in einem kurzen Youtube Video:

Ich mache noch einmal darauf aufmerksam dass WordPress-Menüs immer abhängig von der Programmierung des Templates sind. Wurden keine Menüs für das jeweilige Templates registriert, steht auch keine Menüfunktion zur Verfügung. Wie man eigene Menüs registriert zeigt die WordPress Funktion register_nav_menus. Ist ein Menü registriert kann dieses z.B. im Header mit der Funktion wp_nav_menu ausgegeben werden.

WP: Widgets

Weiter verfügt WordPress über eine leicht zu bedienende Widget Funktion. Mit Widgets kann eine Website sehr leicht individualisiert werden. Wie man Widgets einbindet erkläre ich in einem kurzen Youtube Video:

Auch hier gilt: Widgets sind Template abhängig und nicht immer verfügbar.

Wie ist WordPress aufgebaut?

Um WordPress und seine Struktur besser kennen zu lernen schreibe ich etwas über den Aufbau von WordPress.

Der WordPress Aufbau ist einfach erklärt. Nahezu alle Dateien die nicht im /wp-content/ Ordner liegen sind der sogenannte WordPress Core. Dies sind Dateien welche für die Grundfunktionalitäten von WordPress zuständig sind, beispielsweise das WordPress Backend. Es ist absolut nicht NICHT NICHT NICHT (um es deutlich zu machen) zu empfehlen die WordPress Core Dateien zu ändern. Dies hat folgenden Hintergrund: WordPress Core Dateien können jederzeit von einem ausgelöstem Update überschrieben werden. Hat man nun eine Core-Datei verändert, wird diese u. U. überschrieben und der individuelle Code ist verloren. Dies kann im schlimmsten Fall zur Zerstörung der Website führen.

wordpress-aufbau

Ich lege also jedem Nahe nur Dateien im /wp-content/ Ordner zu verändern.

WP Theme Dateien

Wenn man auf dem Webserver in den Template-Order schaut, wird man einige PHP-Dateien, mindestens eine CSS-Datei und wahrscheinlich einen oder mehrere Ordner sehen. Diese Dateien und Ordner bilden das Design der Website. Die index.php zeigt die Startseite, sofern man hier in den Einstellungen unter “Einstellungen” -> “Lesen”, die Option: “Deine letzten Beiträge” gewählt hat. In der index.php wird also für gewöhnlich ein Durchlauf der Blogartikel gezeigt. WordPress unterscheidet zwischen verschiedenen Seitentypen wie zum Beispiel die Startseite, eine Artikelansicht, eine Seitenansicht oder eine Archivansicht (das sind zum Beispiel die Artikel einer Kategorie Ansicht). Für jede dieser verschiedenen Seitenansichten gibt es eine eigene Datei. Ein grober Überblick der Dateien in dieser Aufstellung:

Datei i.d.R. aufgerufen bei Zuständig für
header.php i.d.R. immer dient als HTML Kopfteil
footer.php i.d.R. immer dient als HTML Fußteil
index.php Wenn Einstellungen -> Lesen “Letzte Beiträge” gewählt ist (Startseite) Erste aufgerufene Datei
page.php Wenn eine Seite aufgerufen wurde. Seiten
single.php Wenn ein Blogartikel aufgerufen wurde Posts
sidebar.php Wird von der Funktion get_sidebar() aufgerufen Sidebar
functions.php Sonderfunktionen der Templates. Z.B. Registrierung von Menüs Alles mögliche
archive.php Suchanfragen, Kategorieansichten, TAG-Ansichten Kategorien, Tags, etc
404.php Fehlerseiten Fehlerseiten
comments.php Wird von der Funktion comments_template() aufgerufen Kommentare

In manchen Templates findet man noch weitere Dateien. Diese sind dann individuell für das Template zugeschnittene Dateien. Z.B. könnte es eine sidebar-right.php geben, die dann eine zusätzliche Sidebar ausgibt.

WP Theme Funktionen

WordPress verfügt über eine Vielzahl von vordefinierten Funktionen die für das Template genutzt werden können. Zudem ist WordPress hervorragend dokumentiert. Vgl. dazu den WordPress Codex.

Beispielhaft hier eine Liste von Funktionen die regelmäßig genutzt werden.

Hier noch ein Codebeispiel:

Im div “welcome-text” Gibt es eine h1 und eine h2 Überschrift. In der Zeile drei wird der Name des Blogs ausgegeben, in Zeile vier die Beschreibung des Blogs. Dies führt im Beispiel zu dieser Ausgabe:

header-nach-code

Theme Bearbeitung

Vorbereitung vor der Bearbeitung

Um ein WordPress Theme individuell gestalten zu können, muss man erst einmal mit entsprechend passender Entwickler-Software ausgestattet sein. Ich verwende hier FileZilla, Firebug für Mozilla Firefox, und Notepad++. Sicherlich gibt es hier unzählige andere Varianten wie man entwickeln kann. Ich zeige hier meine Variante auf, und lade zum nach machen ein. Ich gehe davon aus dass die genannten Tools bereits installiert sind.

Dazu habe ich FileZilla mit Notpad++ verknüpft. Wie das geht sieht man im Video von Steffen Richert. Ist diese Einstellung vorgenommen markiere ich alle Template Dateien (.php und .css) im Theme Ordner, klicke diese rechts und klicke auf “Ansehen/Bearbeiten”.

dateien-oeffnen

Ist alles richtig eingestellt werden die Dateien heruntergeladen und direkt als Tabs im Notepad++ geöffnet. Das sieht dann ungefähr so aus:

notepad-dateien-geoeffnet

Damit hat man schon einmal alle Dateien lokal als temporäre Datei gespeichert. Ändert man nun eine Datei und speichert diese, fragt FileZilla automatisch nach ob man die aktualisierte Datei wieder hoch laden möchte. Damit kann man schnell und effektiv an einer Live-Website arbeiten. Funktioniert das nicht, muss man die Dateien per Hand immer einzeln wieder hochladen.

Zuletzt muss für die weitere Entwicklung noch FireBug installiert werden. Wurde das Browser-Plugin installiert, kann dieser mit F12 gestartet werden. Auch wenn ich Firebug mit Chrome ausprobiert habe, hat sich für mich ergeben dass Firebug in Kombination mit Firefox am besten funktioniert. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Damit ist man für das weitere Vorgehen gerüstet

Den richtigen Code im Theme finden

Die große Frage die sich meist jeder zu Beginn stellt heißt: “Wo ist nur genau diese Codestelle, die genau diesen Bereich auf der Website generiert?“.

Um zu verdeutlichen wie man an diese Stellen heran kommen kann, zeige ich dies an einer Screenshot-Strecke:

In diesem Beispiel soll es das Ziel sein, die Metadaten “Geschrieben von admin” zu entfernen.

Schritt Screenshot
1. Ausgangsituation auf dem Blog beitrags-metadaten-aendern
Um herauszufinden wo die entsprechende Codestelle ist öffnet man den Firebug mit F12.
2. Geöffneter Firebug firebug-geoeffnet
Nun klickt man auf den hier gelb hinterlegten “Markierungspfeil“. Fährt man nun mit dem Mauszeiger durch die Website, erscheint bei den verschiedenen HTML Cozuntainern ein blauer Begrenzungsrahmen. Dieser zeigt die Größe eines HTML-Containers an.
3. blauer Begrenzungsrahmen des Containers erscheint html-container-begrenzungsrahmen
Gleichzeitig wird im Firebug die entsprechende Codestelle im Quellcode angezeigt
4. Codestelle im Firebug betreffende-stelle-im-quellcode
Hier sieht man also, dass der Text “Geschrieben von admin” im HTML Container <span class=”user”></span> liegt. Der Wert von Attributen “class” oder “id” eignet sich iwien der Regel bei WordPress hervorragend um diese entsprechende Codestelle im Theme zu finden. Ich gehe nun also in die bereits geöffneten Dateien im Notepad++ und starte eine neue Suche nach “user”
5. Suche im Notepad++ suchfunktion-notepad++
Jedoch nutze ich hier nun die Funktion “Suche in allen offenen Dateien“. Damit sucht Notepad++ das Suchwort in allen zuvor geöffneten Dateien.
6. Die richtige Datei finden. suchergebnis-nach-user
Wie man sieht wurde in diesem Beispiel das Wort “user” in zwei Dateien gefunden (Grüne Zeilen). Da das Wort in der comments.php in Wirklichkeit user_ID heißt und eine Variable ist, und in der single.php user innerhalb eines class-Attributes steht, ist man in der single.php richtig.

Nun klick man sich also in die single.php (Doppelklick auf die grüne Zeile) und sieht hier den folgenden Code:

7. Die betreffende Codestelle

Löscht man nun die zweite Zeile, speichert die Datei und lädt dieTse wieder auf den Server, kann man die Website aktualisieren und bekommt die neue Artikelansicht.
8. Nach der Bearbeitung beitrags-metadaten-veraendert

So kann man den Aufbau und die Struktur von WordPress leicht verändern, auch wenn man sich noch recht wenig mit den Theme Dateien von WordPress auskennt.

Noch ein letzter Tipp dazu: Wenn eine Codestelle in mehreren Dateien auftaucht, löscht man einfach der Reihe nach in den verschiedenen Dateien ein Teil des Codes. Hat sich etwas an der Website verändert ist man an der richtigen Codestelle. Wenn nicht, macht man das Löschen rückgängig und wiederholt den Vorgang in der nächsten Datei.

Der WordPress Loop

wordpress-loop-beispiel-ansicht

Gleich Aussehende Auszüge der Artikel innerhalb des WordPress Loop am Beispiel des BesserOnlineBlogs

Auch wenn WordPress heute hervorragend geeignet ist, vermeintlich eine statische Website bereitzustellen, so wurde WordPress ursprünglich als Blogsystem entwickelt. Ein Blog zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Auszug der letzten Artikel nach Datum sortiert auf der Startseite gezeigt wird. So kann man beispielsweise die Anzahl der gezeigten neuesten Artikel in WP unter “Einstellungen” -> “Lesen” einstellen.

Diese Auszüge werden durch den WordPress Loop (also eine Wiederholung des Darstellungscodes) erzeugt. Daher ist der logische Aufbau dieser Beitragsausschnitte immer gleich.

Auf der Startseite werden Artikel meist mit dem Parameter ‘orderby=date’ datumsbasiert ausgegeben. Jedoch ist der Loop auch mit dem vorherigem query ‘cat=3′ in der Lage nur Artikel einer bestimmten Kategorie auszugeben. Diese Parameter lassen sich auch kombinieren.

Innerhalb des Loops lässt sich bspw. mit den zuvor genannten Funktionen the_content() oder the_title() jeweils der Inhalt oder der Titel eines Beitrages ausgeben.

Da der WordPress Loop ein sehr mächtiges Instrument, jedoch auch relativ komplex ist verweise ist an an dieser Stelle an den WordPress Codex bzw. an die Kollegen von Elmastudio die hier den Loop ausführlich erklären.

Theme CSS anpassen

Wie bei den meisten anderen Content Management Systemen auch, sind die Style Informationen bei WordPress ebenfalls in einer CSS Datei abgelegt (meist style.css). Diese wird vom WordPress Theme in der header.php eingebunden (vgl. CSS im Header einbinden).

Nun bediene ich mich wieder der Funktionen von FireBug. Hat man mit dem Markierungspfeil von Firebug einen Container markiert erscheinen rechts unten im Firebug-Fenster die Style Informationen zu diesem Container.

Dieses Beispiel zeigt die Style Informationen für eine h1 Überschrift.

style-informationen-via-firebug

In schwarz wird der Selektor gezeigt. Grün ist das Attribut und in blau der Wert. Zusätzlich wird oben rechts noch angezeigt in welcher Datei die Informationen hinterlegt sind. Dies ist vor allem hilfreich, wenn es für eine Website mehrere Stylesheet-Dateien gibt.

Möchte man den Style eines Containers nun ändern sucht man in der Style Datei nach dem entsprechendem Selektor (hier also “div.welcome-text h1“) und ändert die Style Informationen entsprechend.

Ebenso zeigt Firebug hier an, von welchem Selektor Style-Informationen geerbt werden. Durch den Selektor #header wird im Screenshot links eine Linksbündigkeit an die h1 Überschrift vererbt.

Mein Tipp: Ich füge einem Container oftmals einen Hintergrund hinzu. Zum Beispiel background-color: #00FF00;

Dadurch wird der Hintergrund eines Containers grün und ich weiß dass ich an der richtigen Stelle editiere.

CSS editieren “on the fly”

Es gibt noch eine etwas elegantere Variante CSS zu editieren. Dazu verändert man die CSS Eigenschaften, nur für sich selbst sichtbar, an der Website.

Wie das geht zeige ich wieder in einem kurzem Video:

CSS-Pfad kopieren

FireBug verfügt über eine weitere gute Funktion zur Editierung der CSS Eigenschaften. Insbesondere wenn man der Meinung ist, dass bei einem bestimmten Selektor eine Änderung eintreten sollte, dies aber nicht gelingt, dann kann man auf den CSS Pfad zurückgreifen. Dazu klickt auf einen HTML Container mit einem Rechtsklick und wählt “CSS Pfad kopieren”

css-pfad-kopieren

Nun fügt man den entsprechenden Code in die CSS Datei ein. Dies könnte dann so aussehen:

Hier hat man nun den kompletten CSS Pfad mit dem man i.d.R. immer direkt an den entsprechenden HTML Container gelangt. Aber Achtung: WordPress setzt manchmal in ein class Attribut mehrere Werte. Zum Beispiel:

Hier zählen die Komma getrennten “menu-item”, “menu-item-type-post_type”, “menu-item-object-page” und “menu-item-57″ als eigenständige Selektoren die auch separat anzusprechen sind. Die Firebug Funktion “CSS Pfad kopieren” nutzt immer nur den ersten Selektor bis zum ersten Leerzeichen und ignoriert die folgenden Selektoren.

Weitere CSS Tipps

Ich möchte zum Schluss noch auf zwei wichtige Punkte bei der Editierung von Themes eingehen. Diese haben bei mir immer wieder für Verwirrung gesorgt.

  • Kaskadierung (Gewichtung)
    Unterschiedliche Anzahl und Typen von Selektoren ergeben einen Unterschiedlichen Wert in der Gewichtung. Ein Selektor mit höherem Gewichtungswert überschreibt einen Selektor mit niedrigerem Gewichtungswert. Hier verweise ich auf das Beispiel zur Gewichtung von SELFHTML.  In diesem Beispiel überschreibt der Selektor #nav li a (wert 102) den Selektor #nav a (Wert 101) da im zweitgenannten ein Elementname weniger vorhanden ist.
  • Überschriften und Listen mit margins und paddings
    ordered (<ol></ol>) und unordered (<ul></ul>) sowie Überschriften (h1-h6) sind per default mit einem margin bzw. mit einem padding ausgestattet. Margin und padding sind Außen- bzw. Innenabstände eines Containers (siehe Bild: gelber und dunkelblauer Bereich) . Dies führt oftmals zur Verwirrung warum denn nun so viel Platz zwischen einer Überschrift und dem Content gelassen wird. Hier genügt es, wenn man dem Containerelement schlichtweg margin: 0px; bzw. padding: 0px; zuweist.
    margin-padding-in-einer-liste

Zum Schluss

Ich habe zu diesem Thema bereits einen Vortrag gehalten und stelle die zugehörigen Folien gerne zur Verfügung

Für Fragen oder Verbesserungsvorschläge stehe ich gerne zur Verfügung!

Hier schreibt: Phillip Groschup, Student für E-Commerce an der FH Würzburg. Ich interessiere mich für ECommerce, SEO/SEA, Online-Marketing und Webentwicklung. Ich schreibe und bearbeite mit Hilfe der gängingen Websprachen Websites. Insbesondere arbeite ich viel mit WordPress. Auf diesem Blog schreibe über diese Themen, über Vorträge und alles was mich sonst noch interessiert.

20 Kommentare bisher.

  1. Micha sagt:

    Hallo Phillip,

    kannst du nochmal stichpunktartig aufzeigen, wie ich eine weitere Version der single.php erstelle? Ich will für das Theme TwentyTwelve eine weitere Post-Vorlage erstellen, stehe da aber vor diversen Problemen.

    Danke Micha

    • Phillip Groschup sagt:

      Hi Micha,

      also du willst für bestimmte Beiträge ein eigenes Aussehen. So habe ich das hier ja auch für diesen Beitrag gemacht.

      1. Dazu installierst du dir das Plugin “Custom Post Template” http://wordpress.org/plugins/custom-post-template/

      2. Kopier dir die single.php, benenne diese um z.B. in new-single.php

      3. Benenne die Datei durch einen Kommentar nach dem öffnenden php-tag. Also:
      /*

      Template Name Posts: new-single

      */

      (diese Einstellung ist Plugin spezifisch)

      4. Gehe in den Beitrag und wähle unten rechts das entsprechende Template für diesen Post aus.

      Das müsste es gewesen sein

  2. Ralf Dahler sagt:

    Kompliment Phillip, da hast du dich aber ganz schön ins Zeug gelegt ;-)
    Vielen Dank für die hilfreichen Anleitungen

    LG, Ralf

  3. Micha sagt:

    Hallo Phillip,
    danke dir. Ich werds mal probieren. Hatte aber gehofft es ohne ein weiteres Plugin lösen zu können.

  4. druckstelle sagt:

    Hallo Phillip!

    Vielen Dank! Ich bin absoluter Newbie, versuche gerade mit meinem WP.com-Blog umzuziehen und wollte eigentlich ‘nur’ ein Bild in den Blogum-header einfügen. Nun bin ich hier gelandet und habe endlich eine leise Ahnung von dem, was ‘mal eben einfügen’ heißt… Selbst ich habe also verstanden, was prinzipiell zu tun wäre. Großes Kompliment! ;) Großes Dankeschön!
    Beste Grüße
    druckstelle

  5. Dirk sagt:

    Das ist ein echt guter Artikel. Wenn die meisten User den nur nicht immer erst finden würden, wenn es schon fast zu spät ist :-)

  6. Julius sagt:

    Hallo,

    ich habe mal eine frage und zwar weiß ich nicht wo ich das hintergrundbild ändern soll, in der style.css oder in der index.php?

    Bitte antworten

    Gruß Julius

    • Phillip Groschup sagt:

      Hi Julius,

      Grundsätzlich würde ich Hintergrundbilder erstmal versuchen über CSS festzulegen. Dafür gibt es ja das CSS Attribut “background-image”.
      Die PHP Dateien sollten nur zum ausführen von PHP Skripten und ggf. HTML dienen.

      Geht es hier konkret um julius-techblog.de?
      In deiner style.css ist ziemlich weit unten der body selektor (falls du das noch suchst)

  7. ich muss im Quelltext (twenty twelve) die meta: robots bearbeiten.
    Wo finde ich die bitte?
    Wie komme ich in den Quelltext der Startseite.

    Jetzt schon tausend Dank
    Horst

    • Phillip Groschup sagt:

      Hallo Horst,

      da bin ich jetzt direkt etwas überfragt. Ich kann ich dir aber das SEO Plugin von Yoast empfehlen. Damit kannst du die Meta Einstellungen jeder einzelnen Seite einstellen.

  8. […] Eine weitere, sehr interessante Seite hab ich gefunden: besseronlineblog.de […]

  9. Stefan Kopec sagt:

    Vielen Dank für das tolle Tutorial. Ich werde mir die Entwicklungsumgebung so installieren!

  10. Micha sagt:

    Toller Beitrag. Hat mir bei der Bearbeitung aufjeden Fall geholfen.
    Danke dafür

  11. Hallo Phillip,
    habe deine Ausführungen mit großem Interesse gelesen, aber leider nicht verstanden! Bin eine absolute Technik-Niete! Ich habe mir ein Template herunter geladen bei wordpress und wollte die Bilder ändern, aber leider funktioniert das nicht, da ich keine Ahnung habe wo ich diese ändern kann.
    Hast du einenTipp für mich?
    LG
    Manu

    • Phillip Groschup sagt:

      Hi Manu

      reden wir hier von deiner Blogspot Testecke? Für Blogspot funktioniert das Tutorial natürlich nicht. Du musst dir ein WordPress System auf deinen Webspace installieren.
      Blogspot ist ja nur ein Blogging-Dienst von Google. Wie genau man Größen usw bei Blogspot einstellen kann weiß ich leider nicht.

      Google am besten mal nach “Bildgrößen ändern Blogspot”.

      Hoffe das hilft dir weiter, ansonsten einfach noch mal melden.

  12. compilur sagt:

    Danke, wird ein haufen Zeug, was ich durcharbeiten kann ;-) Eins noch. Zitat: “Installation eines gezipten Themes”. Mach da mal ein “p” mehr dran ;-)

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